SAIL Amsterdam 2010




Vom 19. bis 23. August 2010 bildet der IJ-Hafen von Amsterdam das Dekor für die größte maritime Veranstaltung in ganz Europa. Herzlich willkommen zur SAIL 2010!
Größte Publikumsveranstaltung
Die SAIL ist nicht nur das größte Windjammertreffen der ganzen Welt, sondern auch der größte Publikumsmagnet der Niederlande. Alle fünf Jahre, und damit in diesem Jahr zum achten Mal, fahren unzählige Schiffe in den IJ-Hafen von Amsterdam ein.
North Sea Tall Ship Reggatta
Vom 11. bis 17. August fährt die „North Sea Tall Ship Reggatta“ von Hartlepool in England bis nach IJmuiden in den Niederlanden. Rund 80 Schiffe werden dann dort im Hafen erwartet. Die Teilnahme ist nicht nur den Schiffen mit einer Mindestlänge von 40 Metern vorbehalten, in diesem Zug entdecken Besucher auch kleine Segeljachten. Ab einer Bootslänge von 9,14 Metern können sich Kapitäne mit ihren Wasserfahrzeugen für die „North Sea Tall Ship Reggatta“ anmelden. Eine Bedingung gibt es: mindestens die Hälfte der Crew an Bord muss im Alter von 15 bis 25 Jahren sein.
Gratis Programm
Das lebendige und gratis zugängliche Programm setzt sich aus Musik, Kultur, und maritimer Geschichte zusammen. Hier treffen sich beeindruckende Segelschiffe, moderne Schiffe, Marineschiffe, sowie historische Dampf- und Motorschlepper. Täglich wechselnde Ereignisse und Vorführungen von kulturell bis sportlich gestalten eine abwechslungsreiche und spektakuläre SAIL 2010. Die Tall Ship-Teilnehmer fahren am 19. August, zusammen mit hunderten von Schiffen in einer spektakulären Parade von IJmuiden über den Nordseekanal nach Amsterdam. Am 23. August treten alle Wasserfahrzeuge gemeinsam in der SAIL-OUT Parade den Heimweg an.
Ohne Grenzen
Bei der SAIL 2010 wird, wie jedes Mal, auch wieder an die Menschen gedacht, die körperlich eingeschränkt sind. Der Hauptorganisator der Veranstaltung, die „Stichting Sail Amsterdam“ und das Rote Kreuz, sorgen dafür, dass etwa 4.000 Besucher, von leicht behindert bis bettlägerig, dieses Ereignis vom Wasser aus miterleben können. Wie für die Niederlande üblich, werden auch am Ufer einige Vorbereitungen getroffen, die zum Beispiel Rollstuhlfahrern ein leichtes Durchkommen ermöglichen.
Anfahrt
Wegen des großen Publikumsaufkommens ist es empfehlenswert mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Amsterdam zu reisen. Der IJ-Hafen der Stadt befindet sich auf der Rückseite des Hauptbahnhofs und ist somit sehr leicht und schnell zu erreichen. Autos und Motorräder können nicht auf das Hafengelände fahren. Selbstverständlich werden auch Busse, Straßenbahnen und die Metro innerhalb von Amsterdam eingesetzt.