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Vrijthof Vrijthof aus der LuftBasilika von Sint ServaasBonnefantenmuseumRathaus Grotten von Sint Pietersberg

Vrijthof

Der „Vrijthof“ ist ein zentraler Platz in der Innenstadt von Maastricht. Der Name stammt aus dem Mittelalter und bezeichnet den Vorhof, oder den Platz rund um eine Kirche. In diesem Fall ist es der Kirchhof der Sint-Servaas Basilika. Neben der Kirche sieht man auch die Sint-Janskerk, das Theater am Vrijthof, die ehemalige Hauptwache des Militärs und die spanische Botschaft. Rund um den Platz sind viele Cafés und Restaurants ansässig, die dem Ganzen ein burgundisches Antlitz verleihen. Unter der  Glocke an der Nord-Ost Seite des „Vrijthofs“ ist ein bekannter Treffpunkt. Es ist Tradition in Maastricht, sich hier mit seinem „blind Date“ zu treffen.

Basilika von Sint Servaas

Die „Sint-Servaasbasiliek“ ist eine Kreuzkirche mit drei Türmen, die auf dem Grab von St. Servatius errichtet wurde. Zum größten Teil im romanischen Stil erbaut, wurden für die Kirche hauptsächlich Kohlensandstein und Mergel verwendet. Erst 1890 bekam Sint Servaas am „Vrijthof“ seine erste Glocke für den mittleren Turm. 1983 wurden ein Carillon (Glockenspiel) mit 59 Glocken im Westteil angebracht. 1985 erhob Pabst Johannes Paul II die Kirche zur Basilika. Die Basilika zählt zu den Top 100 der niederländischen UNESCO Denkmäler.

Unsere liebe Frauenbasilika

Die Dokumentation des 11. und 12. Jahrhunderts ist recht lückenhaft und so wird geschätzt, dass der Vorgänger der Basilika bereits im 5. Jahrhundert erbaut wurde. Damit ist diese die älteste Kirche Maastrichts. Sie wurde innerhalb der Mauern eines römischen Militärlagers gebaut, wahrscheinlich als Ersatz für ein heidnisches, römisches Heiligtum. Das heutige Gebäude stammt aus dem 11. Jahrhundert. 1933 erhob Pabst Pius IX sie zur Basilika. “Onze-Lieve-Vrouwebasiliek” liegt am gleichnamigen Platz: “Onze-Lieve-Vrouweplein” im Zentrum von Maastricht. Diese Basilika zählt ebenfalls zu den Top 100 der niederländischen UNESCO Denkmäler.

Rathaus am Markt

Ein beeindruckendes Gebäude auf dem Markt inmitten der Stadt mit einem großen Belfried (hoher, schlanker Glockenturm). Bevor das Rathaus 1664 Verwaltungszentrum von Maastricht wurde, war die Stadtverwaltung an drei Orten. Der Zustand des Gebäudes erforderte im 17. Jahrhundert einen neu Aufbau. Dadurch konnte alles den gewünschten Bedingungen und Funktionen angepasst werden. Ein Rathaus, das groß genug war, um die Waage, das Gefängnis, die Polizeistation und eine Bibliothek zu beherbergen. 

Maastricht Untergrund- Grotten Sint Pietersberg

Durch den Abbau von Kalkgestein (auch Mergel genannt) sind die Grotten von St. Pieters in Maastrichts Untergrund entstanden. Mit der Zeit ergab sich dadurch ein Labyrinth aus mehr als 20.000 Gängen. Sowohl die Arbeiter als auch einige Künstler haben hier ihre Spuren an den Wänden hinterlassen. An einigen Stellen kann man noch sehr alte Inschriften erkennen. Während der Belagerung Maastrichts im zweiten Weltkrieg dienten die Grotten auch als Versteck für die Bewohner der Stadt. Ein paar der Schlupfwinkel und Versteck-Vorrichtungen sind ebenfalls noch gut erhalten. In den Grotten herrscht eine konstante Temperatur von 9 bis 10° Celsius. Besuchern wird darum dringend warme Kleidung empfohlen. Eine Führung durch den Untergrund dauert etwa 60 Minuten ist nur über das VVV Maastricht möglich.

Kasematten

Über etwa 14 Kilometer erstrecken sich fachkundig ausgehöhlt und gemauerte Kugelgewölbe, imponierende Schutzräume, Pulverkammern, Treppen und Galerien. Zwischen 1575 und 1825 ist an der westlichen Seite von Maastricht ein Netzwerk von Gängen und Mienen entstanden. Bei einem 60-minütigen Rundgang erfahren Besucher alles über die Hintergründe und Vorgehensweisen aus dieser Zeit. Führungen durch die Kasematten starten vom Eingang an der Waldeckbastion, nahe des „Tongerseplein“ in Maastricht. Leider sind die Gänge für Rollstühle nicht zugänglich.

Bischofsmühle

Die älteste Wassermühle der Niederlande, die noch immer in Betrieb ist. Erbaut zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert mahlt die „Bisschopsmolen“ an der Stenenbrug 1 noch immer Korn zu Mehl. Mit einer eigenen Bäckerei  liegt die Mühle im Herzen von Maastricht. Herrlicher und typischer „Vlaai“ wird in der „Bisschopsmolen“ noch mit viel Liebe und den besten Zutaten aus der Region gefertigt. Mit allen Sinnen genießen ist hier die Devise: Riechen, sehen und schmecken Sie altes Bäckerhandwerk.

Selexyz Dominicanen

In der Dominicanerkerkstraat 1, nahe des Vrijthof, steht die Dominikaner Kirche von Maastricht. Bereits vor rund 200 Jahren hat diese Kirche aber ihre sakrale Funktion verloren. Seither diente sie als Festsaal, Karnevalstempel oder als Fahrradkeller. 2006 zog die Buchhandlung Selexyz in das historische Gebäude. Das Sortiment der Buchhandlung führt Bücher allen Genres bis hin zu Fachliteratur. Im ehemaligen Chorraum befindet sich nun eine Cafébar. Internetseite der Buchhandlung  Selexyz Dominicanen (d, nl)

Bonnefantenmuseum

Das Museum an der Maas feiert im Jahr 2009 sein 125-jähriges Bestehen. Der Haupteingang ist an der Avenue Céramique, ein zweiter Zugang ist beim Café Ipanema. Auf rund 4.000 m² Ausstellungsfläche zeigt das Bonnefantenmuseum historische wie auch moderne Kunst. Der freistehende Turm neben dem Hauptgebäude ist schon von weitem gut sichtbar und aus dem Stadtbild Maastrichts nicht mehr weg zu denken. Das Bonnefantenmuseum ist immer dienstags bis sonntags, von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen zu Maastricht erhalten Sie beim Fremdenverkehrsbüro (VVV) der Stadt:

AdresseKleine Staat 1
 6211 ED Maastricht
Telefon+31 43 325 21 21
Fax+31 43 321 37 46
E-Mail
Websitehttp://www.vvvmaastricht.nl
 

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